Gen-Mais-Felder zurückgezogen Felder in Wildenhain, Bauda und Zabeltitz im Standortregister zurückgezogen Aktionsbündnis: Anbau von MON-810 komplett unterlassen, um Schaden zu vermeiden Drei für den Gen-Mais-Anbau vorgesehene Felder in der Großenhainer Pflege wurden im bundesweiten Standortregister zurückgezogen. In Wildenhain-Walda, Bauda und Zabeltitz-Nasseböhla wurden insgesamt 20 Hektar abgemeldet, die seit Januar für den Anbau des gentechnisch veränderten Maises MON-810 vorgesehen waren. "Jeder Hektar, der nicht mit Gen-Mais bestellt wird. ist ein Gewinn", sagt Milana Müller vom Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen, "- ein Gewinn für die Bauern, Gärtner und Imker in der Umgebung, ein Gewinn für Natur und Umwelt und ein Gewinn für die Verbraucher, die keine Gentechnik haben wollen. Letztendlich sogar ein Gewinn für die anbauenden Agrar-Betriebe, die damit Gentechnik-Kontaminationen auf ihren Feldern und damit Flächenentwertung vermeiden." In diesem Sinne fordert das Aktionsbündnis, auch die anderen ans Standortregister gemeldeten Flächen zurückzuziehen und den Anbau von MON-810 zu unterlassen. Vor wenigen Wochen hatte das Aktionsbündnisses eine Protestradtour durch die Großenhainer Pflege unternommen, um gegen den geplanten Anbau von Gen-Mais zu protestieren. Möglicherweise ist der Anbau von Gen-Mais MON-810 illegal. Er wurde von Landwirtschaftsminister Seehofer in dessen ersten Amtswochen zugelassen, allen Sicherheitsbedenken zum Trotz. Nach einem vergangene Woche vorgelegten Rechtsgutachten der bündnisgrünen Bundestagsfraktion hätte diese Zulassung nicht erfolgen dürfen. In verschiedenen Ländern der EU ist der MON-810 folgerichtig bereits verboten, z.B. in Ungarn, Österreich und Polen. Das Aktionsbündnis fordert, die Zulassung von MON-810 zurückzuziehen und evtl. schon ausgebrachte Saat zu vernichten. Für Rückfragen: 035203-31816, 016091534112 (nur heute) www.sachsen-gentechnikfrei.de www.standortregister.de