Auch 2026: Im Sonderbus nach Berlin!

Wir unterstützen unsere Landwirt:innen bei ihrer Forderung nach einer gentechnikfreien, gerechten, zukunftsfähigen und ökologisch orientierten Landwirtschaft.
Zu Beginn der Grünen Woche gibt es auch in diesem Jahr die große "Wir haben es satt!"-Demo in Berlin. Sie startet am am 17. Januar um 12 Uhr am Brandenburger Tor. Sie steht unter dem Motto "Haltung zeigen! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit". Den kompletten Aufruf zur Demo gibt es hier: Demoaufruf 2026.
Sonderbus ab Dresden
Wir haben in diesem Jahr gemeinsam mit der Verbrauchergemeinschaft Dresden einen Sonderbus zur Demo und zurück organisiert. Dieser startet um 7.30 Uhr am Bahnhof Dresden-Neustadt (Schlesischer Platz). Die Fahrt kostet ab 15 Euro. Alle Mehreinnahmen wollen wir in eine Treckerpatenschaft stecken.
Anmeldung erforderlich
Im Bus gibt es 50 Plätze. Daher ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Diese läuft über das Anmeldesystem der Johannishöhe Tharandt. Wenn dort keine Anmeldung mehr möglich ist, schreibt uns - wir beginnen dann eine Warteliste, falls wieder Plätze frei werden. Spontanes Mitfahren ist am Sa nur möglich, falls es noch Restplätze gibt.
17. Januar 2026: Auf nach Berlin!
Am 17. Januar 2026 findet die nächste "Wir haben es satt!"- Demo in Berlin statt. Dort wollen wir wieder ein starkes zeichen setzen, dass wir alte wie auch neue Gentechnik ablehnen und stattdessen für eine moderne Landwirtschaft, die ohne Gentechnik ökologisch und nachhaltig ausgerichtet ist, eintreten.
Kommt alle mit!
Tag der Landwirtschaft 2025

Der Sächsiche Bauerntag hat einen Nachfolger gefunden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) lädt am 19.11.2025 zum Tag der Landwirtschaft nach Meißen ein. Das Motto ist „Bäuerliche Landwirtschaft - allen Schwierigkeiten zum Trotz – biodivers, gerecht und gentechnikfrei!"
Alle Informationen sind bei der AbL Mitteldeutschland. Wir unterstützen den Tag der Landwirtschaft aktiv.
Sprich mit deiner Politikerin und deinem Politiker!
In den nächsten Monaten kommt es auch darauf an, wie sich deutsche Politiker zu den von der Eu geplanten neuen Genchnikregeln positionieren.
Im Vorfeld der Bundestagswahl ist es daher von Bedeutung, mit den Kandidat:innen der verschiedenen Parteien zu diesem Thema Kontakt aufzunehmen und sie auf die Auswirkungen der Neuregelungen hinzuweisen.
Um das zu erleichtern, haben wir in der Kategorie "Was kann ich tun?" eine Hinweise für solche Gespräche zusammengefasst.
Gentechnikfreiheit im Bundestagswahlkampf
Seit Juli 2023 ist die Agro-Gentechnik wieder Diskussionsthema. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Deregulierung der Neuen Gentechniken in der Landwirtschaft vorgelegt.
Dieser Vorschlag läuft darauf hinaus, dass es keine Regeln für die Mehrzahl der Pflanzen geben soll, die mit den Methoden der Neuen Gentechnik erzeugt wurden.
Konkret heisst das:
- keine Risikobewertung durch europäische Kontrollinstitute und keine Nachweismethoden, die von den Herstellern mitgeliefert werden – Damit wird das Vorsorgeprinzip der EU ausgehebelt.
- keine Kennzeichnung der Lebensmittel und somit keine Rückverfolgbarkeit und keine Wahlfreiheit
- keine langfristige Koexistenz von gentechnikfreier Landwirtschaft und den Anbausystemen mit gentechnisch veränderten Organismen ( GVO)
- kein Opt-out Verfahren – Länder die bestimmte gv-Pflanzen nicht einsetzen wollen, können aktuell aus einer Genehmigung einer zugelassenen GVO aussteigen
Mit dieser Verordnung würden auch die Regelungen des deutschen Gentechnikgesetzes in Frage gestellt werden, welches konkrete Maßnahmen für die Koexistenz der Anbausysteme vorgibt:
- Standortregister – ein öffentlich im Internet einsehbares Register, wo Genpflanzen angebaut werden sollen
- Haftungsregelungen – hier können geschädigte Landwirte Schadenersatz von allen fordern, die GVO eingesetzt haben
Mehr Hintergrund findet ihr im kritischen Agrarbericht
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